Wohntrends

Diese Trends bleiben uns auch im aktuellen Jahr erhalten

  

Helle Hölzer

Lange galten dunkle Hölzer wie Wenge und Walnuss als chic. Im 2010 drehte dieser Trend, und wir bevorzugten plötzlich Birken, Eschen oder Eichen. Sie brachten Leichtigkeit und Natürlichkeit in unsere Räume. Einher ging dieser Wechsel mit dem immer beliebter werdenden Scandi-Look. Denn bei ihm ist helles Holz nebst lichten Farben, kuschlig-weichen Textilien und ausgesuchten Design-Klassikern ein Muss. Eine Richtung, die uns noch ein Stück begleiten wird.

 

Zeitlose Klassiker

In den zehner Jahren hat man lieber auf einen kostspieligen Designklassiker gespart, als sich die billige Kopie zu kaufen. Denn Qualität wurde und wird immer wichtiger. Das haben auch die Hersteller erkannt und brachten in den letzten Jahren viele zeitlose Designklassiker als Reeditionen zum Beispiel in neuen Farben, Mustern oder Stoffen auf den Markt. Auch dieser Trend wird anhalten.

 

Neue Natürlichkeit und Handwerk

Bettwäsche aus Leinen, Körbe aus Seegras, schweres Geschirr aus Keramik oder Teppiche aus hochwertiger Wolle. Die natürlichen Materialien haben in grossen Schritten Einzug gehalten und in der schnelllebigen Zeit unsere Häuser und Wohnungen in Refugien der Entspannung verwandeltet. Speziell in den letzten paar Jahren wurde dieser Look immer beliebter. Und mit ihm auch die Achtsamkeit aufs Handwerk und die Herkunft der Möbel und Wohnaccessoires. Etwas, das bleiben wird.

 

Nachhaltigkeit

Verbunden mit der neuen Natürlichkeit und dem Handwerk kamen auch vermehrt Möbel und Accessoires aus rezyklierten Materialien auf den Markt: Stühle, die aus Plastikmüll aus dem Ozean hergestellt werden, handgewebte Teppiche aus PET-Flaschen oder Stiftehalter aus Korkabfällen. Wer seinen ökologischen Fussabdruck verkleinern will, entscheidet sich für Möbel und Wohnaccessoires aus nachhaltigen Werkstoffen oder rezyklierten Materialien. Ein Trend, der wachsen wird.

 

Farbige Wände

Die meisten von uns wohnen zwischen weissen Wänden. Doch der Trend ging und geht definitiv zu mehr Farbe. Denn farbige Wände sehen nicht nur gut aus. Mit ihnen kann man auch unvorteilhafte Raumverhältnisse austricksen und sich in gute Stimmung bringen. Wer will das schon nicht?!

 

Zimmerpflanzen

Sie hatten in den letzten Jahren ihr grosses Comeback: Zimmerpflanzen wie das Fensterblatt, der Gummibaum oder der Bogenhanf. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich vor allem die luftreinigenden Exemplare. Denn die wandeln nicht nur Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff um, sondern sie können auch schädliche Gase wie Formaldehyd, Benzol, Xylol oder Trichlorethylen aus der Luft filtern. Ein Trend, der gekommen ist, um zu bleiben.

 

Quelle: bellevue.nzz.ch